Presse

Hessischer Rundfunk: Im Stil eines Matt Ruff oder Tom Robbins vermischt Rob Alef gekonnt Realsozialismus mit surrealen Fantasiegebilden und setzt für Beatles-Kenner noch ein Schmankerl drauf, indem er die ganze Erzählung mit mehr oder weniger versteckten Songzitaten schmückt. Liebevoll und mit viel hintersinnigem Humor erzählt er eine andere Geschichte der 68er, in der die Revolution nach dem Sieg gegen die Bullen in der legendären Schlacht um das Tegeler Vlies (einem Rheumafell aus einem Polizeikäfer) erfolgreich war, in der aber die postrevolutionäre Welt der unseren erstaunlich ähnlich ist… [mehr] - 5. September 2008

Boylevard.de: Ein Krimi hat vor allem spannend zu sein, und spannend ist »Das magische Jahr« - bis zur letzten Seite. Darüber hinaus zeichnet sich das Buch durch viele originelle Ideen aus. [mehr] - 31. August 2008

Die Zeit: Was wäre, wenn die Studentenrevolte von 1968 Erfolg gehabt hätte? Dann wäre sie eine Revolution geworden mit allem Drum und Dran: mit Staatsverfassung, Museum und Revolutionsfeiertag. Diese nahe liegende Idee spielt Rob Alef in seinem witzigen Krimi Das magische Jahr amüsant und spannend durch. Ernsthafter und fröhlicher ist die magische 68er-Epoche bisher kaum durch den Kakao gezogen worden. [mehr] - 29. Mai 2008

Brigitte: Eigentlich arbeitet Rob Alef als Rechtshistoriker in Berlin, nebenher schreibt der 43- Jährige für Satiremagazine. Diesen Nebenerwerb merkt man seinem Buch an, er hat schon ein paar seltsame bis absurde Ideen in Das magische Jahr gepackt: Es schneit im Juni in Berlin, die handelnden Personen tragen komische Namen wie Prometheus oder Quetzalcoatl, ein Kasperltheaterstück klingt wie das kommunistische Manifest - ziemlich albern, muss man auch nicht mögen. Die Krimihandlung allerdings ist richtig gut: Prometheus Praumann, ein Promi der 68er-Bewegung und enger Vertrauter des damaligen Revolutionsführers Richard Dubinski, wird bestialisch ermordet. Hauptkommissar Pachulke kann sich überhaupt keinen Reim darauf machen. Bis er einen Faden aufnimmt, der ihn vierzig Jahre zurückführt, in das Berlin studentischer Straßenschlachten. Und dann stirbt der nächste Ex-Revolutionär… 19. Mai 2008

Berlin-ist.de: Und Alefs Spagat funktioniert tatsächlich: Es macht Spaß, hier und da über lustige Einfälle (der nette kleine Puff etwa in der fahrenden Straßenbahn) zu stolpern, und die Spannung – was sucht der Kerl bloß, der alte Freunde mit einem merkwürdigen Instrument erschlägt? – hält an bis zur wahrhaft verblüffenden Lösung, die ein ganz neues Licht wirft auf Richard Dubinski alias Rudi Dutschke…[mehr] - 30. März 2008

Radio Eins: Gespräch mit Marion Brasch, 8:33 Minuten. Link zum Audio. - 24. Februar 2008.

Badische Zeitung: Rob Alef, in Berlin lebender Historiker und taz-Kolumnist, liefert mit seinem Romandebüt eine teils gnadenlos alberne, teils brillant-komische Parodie auf die herrschenden Zustände in der Republik. …Allein für die Chuzpe, den „11.9.“,mitsamt seinem Schrecken, in den Stand der Komik zu erheben, und zwar nicht als schalen Zynismus, sondern als satirisches Motiv, gebührt dem Autor ein Orden. - 11. Oktober 2005

X-Zine.de: Brillant geschrieben und überzeugend bis ins abstruseste Detail führt Bang Bang stirbt in ein haarsträubendes Berlin, das mit ausgefeilten Spitzfindigkeiten, echten Typen von nebenan und zynisch überspannten Visionen die Gegenwart ebenso seziert und zitiert wie eine völlig normale (?) Zukunft anvisiert. [mehr] - 2005